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Alle Polycarbonat-Produkte können auf der Baustelle während der Installation kalt gebogen werden, wenn dabei ein Mindestradius eingehalten wird. Der Mindestradius variiert je nach gewähltem Produkt. Bei den Flachplatten wie PALSUN & SUNLITE, lautet die Faustregel für den Mindestradius: Stärke des Materials multipliziert mit 200. Genauere Spezifizierungen finden Sie im Katalog von Palram.

Gewellte Polycarbonat-Platten werden als homogener Teil eines Metalldachs installiert. Weitere Informationen finden Sie in den Installationshinweisen.

Durch das Vorbohren der Löcher wird sichergestellt, dass die Platten Raum haben, sich bei Temperaturveränderungen ordnungsgemäß auszudehnen und zusammenzuziehen. Wird dieser Schritt ausgelassen, kann das dazu führen, dass Platten sich deformieren, verziehen oder Sprünge erhalten.

Polycarbonat-Platten blockieren UV Strahlung, indem sie diese absorbieren. Der Absorbiermechanismus kann zum Zerfall des Materials führen. Damit das verhindert wird, sind die Platten mit einem speziellen Material beschichtet. Darum sollten die Platten so installiert werden, dass die gekennzeichnete UV-Schutzschicht oben liegt. Auch sind die meisten Platten nur auf einer Seite geschützt, die als solche klar gekennzeichnet ist.

Palram bietet hinsichtlich der Lichtdurchlässigkeit verschiedene Lichtdurchlässigkeits-Parameter, ausgedrückt in Prozent - von 0% bis 90%. Zusätzlich bieten wir eine Farbe, die "Diffuser" genannt wird. Sie lässt 85% des Lichts ein und diffundiert 100%. Dadurch entsteht eine lichtdurchlässige Platte, die nicht transparent ist, aber äußerst transluzent.

Polycarbonat-Stegplatten sollten benutzt werden, wenn thermische Isolierung ein wesentliches Kriterium ist. Massives Polycarbonat sollte benutzt werden, wenn akustische Isolierung und ein Escheinungsbild wie Glas wesentliche Kriterien sind.

Eine matte Oberflächenbeschaffenheit ist gut, wenn Blendeffekte vermieden werden sollen.

Die Entscheidung hängt ab von der Anwendung – einige der Farben sind transparent, andere transluzent. Wenn ein Material gebraucht wird, durch das hindurchgeschaut werden kann, dann sollte der Milchglaseffekt geringer als 1% sein und der Lichtdurchlässigkeitswert LT auf der gewünschten Illuminierung basieren. Ist Transluzens (Lichtdurchlässigkeit) erforderlich, dann sollte der Milchglaseffekt (haze) 100% sein und der Lichtdurchlässigkeitswert LT auf der gewünschten Farbe basieren.

Ja, aber mit geringen Verstärkungen der Trägerkonstruktion, um die Belastung auszugleichen.